Und noch mehr Wirtschaftslektüre für den Sonntag. Man soll ein Buch ja nicht nach seinem Einband beurteilen — das sieht aber schon recht schick aus. (Da fällt mir ein: Mal wieder How to Lie with Statistics lesen.)
Grow the Planet. Sehr einfach gehaltener Versuch, eine on– und offline FarmVille–ähnliche Erfahrung zu schaffen, die in tatsächlicher Lebensmittelproduktion resultiert.
Yochai Benkler (Wealth of Networks) erklärt wie kollaborative Projekte wie Wikipedia und Linux den nächsten Schritt der menschlichen Organisation repräsentieren. Durch durchbrechen traditioneller ökonomischer Produktion, Urheberrechten und etabliertem Konkurrenzkampf bereiten sie den Weg für neue ökonomische Gesetze, in denen aktive und einflussreiche Individuen auf demselben Feld wie Industriegiganten spielen.
Dieser Eintrag erschien ursprünglich Mitte 2009 bei Immersion I/O. Aus einem Gespräch heraus mit einem Freund veröffentliche ich ihn erneut.
The existing Internet remains as-is for those users who don’t want to give up their low cost access or the freedom to communicate behind anonymous proxies and user names. But for those businesses and institutions who comprise our critical infrastructure (banks, the power grid, air traffic control, etc.), and for those individuals who are willing to pay to play (and work) on a state of the art network, they should have that option. And in fact, some already do on private networks like TeraGrid, TransLight, and JGN2.
Kürzen würde Gates auch gerne auch bei den privaten Auftragnehmern, die dem Pentagon immer teurer kommen. Überdies sei die Bürokratie des Pentagon zu aufgebläht, was das Militär nicht nur schwerfällig macht, sondern auch unnötig teuer. Sie mache 40 Prozent des Budgets aus. Auch die Hierarchie mit ihren vielen ineinander geschachtelten Entscheidungsebenen und oft parallelen Funktionen habe sich zu stark aufgebläht und sei der Zeit nicht mehr angemessen. Vom jetzt 550 Milliarden Dollar großen Haushalt will Gates jährlich 10-15 Milliarden bei der Bürokratie einsparen und das Geld für die Einsätze im Irak und Afghanistan sowie zur Modernisierung von Waffensystemen zu verwenden.
220 Milliarden Dollar nur für die Bürokratie des Militärs. Ein Vergleich (nicht ganz passend): der deutsche Staat hat 2009 ungefähr 140 Milliarden Euro für seine gesamte Bürokratie ausgegeben. Der Haushalt für die Bundeswehr betrug 31 Milliarden Euro. (Quelle: Wikipedia.)
Eines dieser Bücher, bei denen, wenn sie bloß im Kern nur zum Teil schon wahr sein sollten, man sich denkt, dass das doch nicht wahr sein darf: John Perkins, ehemaliger “chief economist” bei einer Bostoner Consulting-Firma, berichtet in diesem Buch, wie er 10 Jahre lang für amerikanische Geheimdienste und multinationale Großunternehmen diverse ausländische Staatschefs vornehmlich der dritten Welt dazu “überredet” hat, der amerikanischen Außenpolitik gegenüber wohlgesonnen zu sein und lukrative Aufträge an amerikanische Unternehmen auszuschreiben. Sehr spannend.
Heikle Mission am Horn von Afrika: Die EU will 2000 somalische Soldaten ausbilden, doch viele Absolventen früherer Trainings kämpfen inzwischen für Terrormilizen oder kapern Schiffe. Sold aus US-Kassen soll die Rekruten bei der Fahne halten. Aber: Der Gegner zahlt besser.
This is no longer your web or my web but rather the pitched corporate battle ground where things like privacy are looked upon as the mutual enemy and that we need to be coerced into believing that these companies know what is best for us.
Things that really change the type of world we live in, technological or otherwise, aren't usually big, complex or awe-inspiring. Instead, they're simple, reliable and easy to replicate, usually fulfilling a very basic niche. For that reason they prove extremely infectious and end up shaping countless lives.