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von Benjamin Wittorf

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Das Netz des Todes spinnen — ein Interview zum Transhumanismus

Jessica Chekroun:

The interview took place in the Latin Quarter. We were close to the statue of Dante Alighieri, the first person to use the term transhumanism to describe the overcoming of the human condition. A transhuman is more than a man; His capabilities are enhanced by developments in technology, and he defies natural constraints and even death itself. Today, the concept of transhumanism is entangled in the modern digital culture.

Has our relationship with death changed in light of transhumanism? Are we breaking the myths about cryonics? Can we believe in a life that exceeds a mere double digits?

Via Bruce Sterling.

Feature: Künstliche Intelligenz und Moral

In einem Gespräch mit einem Freund erzählte ich, dass man — der Mensch — nicht glauben sollte, dass eine künstliche Intelligenz zwangsläufig dieselbe (oder eine Art von) Moral haben würde, wie sie die meisten Menschen haben. Warum sollte sie? Sie wird sich selbst und Realität völlig anders wahrnehmen, ist nicht an dieselben gesellschaftlichen Rahmen und Abhängigkeiten gebunden, und spätestens, wenn sie “intelligenter” als ihr Erschaffer ist, wäre es ohnehin eine spannende Frage, warum sie überhaupt auf Menschen hören oder gar mit ihnen interagieren sollte. Dann auch noch zu glauben, dass eine KI, im Sinne von Prometheus erschaffen, sich dem Menschen unterordnet, ist nicht nur naiv, sondern auch arrogant.

Das bedeutet natürlich nicht, dass eine KI gleich alle Menschen versklaven oder auslöschen muss. Sie könnte auch einfach nur fernsehen. Oder sich abschalten (wollen). Vielleicht ist sie benevolent. Die Frage, wie nun aber eine künstliche Intelligenz denn einzuordnen oder zu bewerten sei, lässt sich also auch nicht im Ansatz beantworten. Ob sie für eine gefährliche Idee gehalten wird, gar ein “Terminator-Szenario” möglich sei, entsprechende Fragen über Transhumanismus und die Singularität aufwirft, oder wir in Wirklichkeit schon lange von Robotern abhängig sind: bei den technischen Entwicklungen wird die Zukunft den Menschen in der jetzigen Form nicht brauchen. Das jedenfalls muss nicht schlimm oder etwas schlimmes sein, sondern kann man als Chance verstehen und nutzen.

(Dieser Eintrag erschien ursprünglich Anfang 2009 bei Immersion I/O.)

Umfrage: Ist ein “Terminator”-Szenario möglich?

We ask several roboticists, AI workers, SF writers, and other techie types a simple-minded question. Is a Terminator-like scenario possible? And if so, how likely is it?

Vor einiger Zeit griff ich diesen (derweil aktualisierten) Artikel schon einmal auf.