netzwerk-organisatorische formen
von Benjamin Wittorf

3 Einträge mit kommunikation getagged

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Stanford Richtlinien zur Glaubwürdigkeit einer Netzpräsenz

Stanford Persuasive Technology Lab:

  1. Make it easy to verify the accuracy of the information on your site.
  2. Show that there's a real organization behind your site.
  3. Highlight the expertise in your organization and in the content and services you provide.
  4. Show that honest and trustworthy people stand behind your site.
  5. Make it easy to contact you.
  6. Design your site so it looks professional (or is appropriate for your purpose).
  7. Make your site easy to use -- and useful.
  8. Update your site's content often (at least show it's been reviewed recently).
  9. Use restraint with any promotional content (e.g., ads, offers).
  10. Avoid errors of all types, no matter how small they seem.

Auch nicht mehr ganz frisch, aber der Mensch als solcher ändert sich ja wirklich nicht (schnell). Zu den Punkten gibt es noch zusätzliche Kommentare und Links zu den entsprechenden Forschungsarbeiten.

Die Netiketten zur elektronischen Post

Angelika Storrer und Sandra Waldenberger:

Fasse dich kurz! […] If you want your mail to be read, don’t make it too long unless the receiver is expecting a verbose message. […]

Mache Deinen Beitrag so informativ wie (für den gegeben Gesprächszweck) nötig, aber nicht informativer als nötig! Zur Kategorie der Quantität gehören die Regeln, die sich auf den Umgang mit der "signature"-Funktion von Mailprogrammen beziehen. In der Begeisterung über die Möglichkeit, E-Briefe automatisch mit Informationen zur eigenen Person zu ergänzen, diese dann evtl. noch mit einem hübschen ASCII-Gemälde oder einem persönlichen Wahlspruch anzureichern, vergisst so mancher, dass der eigentliche Zweck des E-Briefs in der Übermittlung einer möglichst informativen Nachricht liegt. […]

Sei relevant! Wie Grice (1975: 46) selbst bemerkt, ist die Relevanz eines Beitrags oft schwer zu beurteilen.[…]

Sei klar! Zur Kategorie der Modalität zählt Grice neben der oben bereits erwähnten Maxime der Kürze auch das Bemühen um Klarheit und Verständlichkeit des Gesagten. […]

Vollständig mit dem wohlklingenden Titel Die Netiketten zur elektronischen Post: Typen von Regulierungsgegenständen, schon etwas älter. Und auch wenn Facebook und Twitter da noch nicht bekannt waren, ist's nicht weniger aktuell (im Gegenteil). Sehr lesenswert.

Warum worst-case-Szenarien bescheuert sind

Jason Sigger:

At a security conference recently, the moderator asked the panel of distinguished cybersecurity leaders what their nightmare scenario was. The answers were the predictable array of large-scale attacks: against our communications infrastructure, against the power grid, against the financial system, in combination with a physical attack.

I didn't get to give my answer until the afternoon, which was: "My nightmare scenario is that people keep talking about their nightmare scenarios."

Verwandt: FUD.

Via Tim Stevens.