netzwerk-organisatorische formen
von Benjamin Wittorf

Die Netiketten zur elektronischen Post

Angelika Storrer und Sandra Waldenberger:

Fasse dich kurz! […] If you want your mail to be read, don’t make it too long unless the receiver is expecting a verbose message. […]

Mache Deinen Beitrag so informativ wie (für den gegeben Gesprächszweck) nötig, aber nicht informativer als nötig! Zur Kategorie der Quantität gehören die Regeln, die sich auf den Umgang mit der "signature"-Funktion von Mailprogrammen beziehen. In der Begeisterung über die Möglichkeit, E-Briefe automatisch mit Informationen zur eigenen Person zu ergänzen, diese dann evtl. noch mit einem hübschen ASCII-Gemälde oder einem persönlichen Wahlspruch anzureichern, vergisst so mancher, dass der eigentliche Zweck des E-Briefs in der Übermittlung einer möglichst informativen Nachricht liegt. […]

Sei relevant! Wie Grice (1975: 46) selbst bemerkt, ist die Relevanz eines Beitrags oft schwer zu beurteilen.[…]

Sei klar! Zur Kategorie der Modalität zählt Grice neben der oben bereits erwähnten Maxime der Kürze auch das Bemühen um Klarheit und Verständlichkeit des Gesagten. […]

Vollständig mit dem wohlklingenden Titel Die Netiketten zur elektronischen Post: Typen von Regulierungsgegenständen, schon etwas älter. Und auch wenn Facebook und Twitter da noch nicht bekannt waren, ist's nicht weniger aktuell (im Gegenteil). Sehr lesenswert.