Die Netiketten zur elektronischen Post ✼
Angelika Storrer und Sandra Waldenberger:
Fasse dich kurz![…]If you want your mail to be read, don’t make it too long unless the receiver is expecting a verbose message.[…]
Mache Deinen Beitrag so informativ wie (für den gegeben Gesprächszweck) nötig, aber nicht informativer als nötig!Zur Kategorie der Quantität gehören die Regeln, die sich auf den Umgang mit der "signature"-Funktion von Mailprogrammen beziehen. In der Begeisterung über die Möglichkeit, E-Briefe automatisch mit Informationen zur eigenen Person zu ergänzen, diese dann evtl. noch mit einem hübschen ASCII-Gemälde oder einem persönlichen Wahlspruch anzureichern, vergisst so mancher, dass der eigentliche Zweck des E-Briefs in der Übermittlung einer möglichst informativen Nachricht liegt. […]
Sei relevant!Wie Grice (1975: 46) selbst bemerkt, ist die Relevanz eines Beitrags oft schwer zu beurteilen.[…]
Sei klar!Zur Kategorie der Modalität zählt Grice neben der oben bereits erwähnten Maxime der Kürze auch das Bemühen um Klarheit und Verständlichkeit des Gesagten. […]
Vollständig mit dem wohlklingenden Titel Die Netiketten zur elektronischen Post: Typen von Regulierungsgegenständen
, schon etwas älter. Und auch wenn Facebook und Twitter da noch nicht bekannt waren, ist's nicht weniger aktuell (im Gegenteil). Sehr lesenswert.