Siegel introduces us to the next wave of innovation with two key concepts he claims will affect $10 trillion of commerce worldwide: pull and the semantic web. This concise introduction to the wider concepts of his new book on the topic, Pull, will guide you in making the shift from push to pull.
But I wonder if that's such a good idea. Destructive technologies generally seem to come along sooner than constructive ones--we got war rockets before missile interceptors, and biological warfare before antibiotics. This suggests that there will be a window of vulnerability between the time when we develop technologies that can do dangerous things, and the time when we can protect against those dangers. The slower we move, the longer that window may remain open, leaving more time for the evil, the unscrupulous or the careless to wreak havoc. My conclusion? Faster, please.
Meine größte Sorge bei Eintreten der Singularität wäre nicht die Singularität selbst, sondern die nicht stattfindende gleichmäßige globale Verteilung. (Frei im Sinne von William Gibson: As I've said many times, the future is already here. It's just not very evenly distributed.) Jede Verzögerung der Verteilung würde zu einem massiven Problem führen – für die, die nicht daran teilhaben können (exponentielles “hinterher sein” – Mooresches Gesetz). Je nachdem, wer ganz vorne dabei ist, könnte sich das für den “Rest” sehr nachteilig auswirken.
Leonid Murlyanchik baut seit 1984 an seiner eigenen Metro. In Deutschland undenkbar. Nicht nur, so ein Projekt von der Rente zahlen zu können, sondern dafür die entsprechende Genehmigung zu bekommen.
Wenn wir wollten, könnten wir jede Menge spannende Sachen machen. Wir könnten eine dauerhafte bemannte Basis auf dem Mond errichten. Wir könnten eine echte Raumstation bauen, die komfortablen Platz für ein paar hundert oder tausend Leute bietet und gleich einen passenden Weltraumfahrstuhl dazu um sie schnell und einfach zu erreichen. Wir könnten Menschen zum Mars schicken; wir könnten in den unterirdischen Meeren des Jupitermonds Europa nach außerirdischen Leben suchen, usw.
Natürlich wären all diese Projekte wahnsinnig teuer; wir müssten vorher noch viel Forschungsarbeit leisten und unvorstellbar viel Ressourcen in die Durchführung der Projekte stecken. Aber wenn wir es wirklich wollten, dann könnten wir das alles tun - und noch viel mehr. Wir könnten zum Beispiel zu einem anderen Stern fliegen…
It was written by the military scholar Sun Tzu about 2,500 years ago and still has tremendous relevance to war now.
Over the centuries it has been influential to both traditional armies and guerrilla fighters - the IRA, for instance, read it with interest and commanders in the first Gulf war and the recent war in Iraq have spoken of the influence of Sun Tzu on direct military operations and the intelligence cycle during extended wars.
But ultimately the moral of Sun Tzu's book is that the greatest leaders avoid war.
Warum genau ist das deutsche Öffentlich-rechtliche noch mal so uninteressant?
Empirical evidence suggests that events taking place in periods of positive social mood are of a dramatically different character from events you can expect when the mood is negative -- thus the importance of mood as an early-warning indicator for extreme events in human society, suggests futurist John Casti.
One very useful measure of the social mood, reflecting both actions and herding, is a financial market average.
Warum aber diese Bewegung so schwer ist, zeigen exemplarisch zwei Beiträge, welche die AIK nun in dem Bereich ihrer Veranstaltungswebseite veröffentlicht hat, der unter dem Navigationspunkt “Social Media” die Bezeichnung “Blog” zugedacht wurde. Mit Datum vom 17.5.2010 erwartet uns unter der Überschrift “Pressemitteilung” nicht etwa die Pressemitteilung, sondern ein Link auf die Presseseite der Veranstaltung, wo dann die Nachricht zu finden ist, dass die AIK ein Symposium veranstaltet - inklusive eines Links zum Download der Pressemitteilung als PDF.
Das ist allerdings nicht nur ein Problem von Regierungen – dem stehen einige Firmen und Konzerne in nichts nach.
Endlich wird das Wetter gut – Zeit, eine Liste von Büchern zusammen zu stellen, die ich gerade lese und im Sommer 2010 lesen werde. Oder es mir zumindest vornehme. (Dank an Mark Safranksi für die Idee.)
Diese Bücher lese ich gerade
The Information Broker's Handbook von Sue Rugge & Alfred Glossbrenner
Trotz des Alters noch immer das Buch zum Einstieg in und als Referenz für das Informationsgewerbe, der competitive intelligence. Derweil suche ich noch immer nach einem Rechner mit Diskettenlaufwerk. Muss wohl (retrospektiv) die erste Aufgabe zur Informationsbeschaffung sein. Ausführlichere Besprechung wird folgen. ISBN 007911878X
The Way of the Superior Man von David Deida
Der Titel des Buches klingt so übertrieben übertrieben, dass ich einfach einen Blick reinwerfen musste. Allerdings ist es wohl mehr ein Beziehungsratgeber – und so bleibt als Einstieg in ein ganzheitliches Konzept einfach noch immer Think and Grow Rich von Napoleon Hill. ISBN 1591792576
Psycho-Cybernetics von Maxwell Maltz
Eigentlich soll man ja Bücher nicht nach dem Umschlag beurteilen, aber ein Buch, dessen Titel Kybernetik und Psychologie vereint, und dazu sich auch um Persönlichkeitsentwicklung dreht? Da konnte ich auch nicht nein sagen. Glück und Erfolg als Angewohnheit jedenfalls ist eine exzellente Einstellung. Ob's dem Titel gerecht wird? ISBN 0671700758
Tribes von Seth Godin
Über das Führen von Gruppen und Gemeinschaften im Netz. Ausführlichere Besprechung wird folgen. ISBN 1591842336
Social Media 101 von Chris Brogan Trust Agent-Autor Chris Brogans Ergebnisse in Form einer Anleitung nach zweijähriger Recherche rund um best practices, um den Wert von social media- und social networking-Kampagnen zu erhöhen. ISBN 0470563419
Inside Cyberwarfare von Jeffrey Carr
Faszinierende Einblicke, wie Länder, Gruppen und Individuen das Internet als Angriffsplattform nutzen, um sich gegenüber Gegnern einen militärischen, politischen und ökonomischen Vorteil zu verschaffen. Ausführlichere Besprechung wird folgen. ISBN 0596802153
Diese Bücher stehen auf meiner Wunschliste / werde ich lesen
Structured Analytic Techniques for Intelligence Analysis von Richards J. Heuer Jr. ISBN 978-1608710188
Why Intelligence Fails: Lessons from the Iranian Revolution and the Iraq War von Robert Jervis ISBN 978-0801447853
Das Pentagon verteilt seine Mittel für die Forschung und Entwicklung neu. Wie in der nature vom 15.04.2010 (Band 646, Seite 970) zu lesen war, wird die Finanzierung der angewandten Forschung, die der Entwicklung neuer Waffensysteme dient, zurückgefahren, statt dessen werden die „weichen Wissneschaften" Biologie, Computerwissenschaften und Sozialwissenschaften stärker bedacht.
We ask several roboticists, AI workers, SF writers, and other techie types a simple-minded question. Is a Terminator-like scenario possible? And if so, how likely is it?
Terrorism continues to represent one of the greatest global challenges to international peace, stability and security. To counter this threat, States must join efforts at the local, national, bilateral, regional, subregional and international levels to deal with its various manifestations. In addition, Member States must build up an institutional structure that includes prevention, investigation, law enforcement and adequate sanctions for terrorists.
The Digest of Terrorist Cases , recently released by UNODC, is an example of such international cooperation. The handbook is a compilation of legal experiences relating to actual terrorist cases gained by high-ranking experts from several countries who have gathered at meetings organized by UNODC in Austria, Colombia and Italy. The experts share their experiences in dealing with terrorism cases, reflect on their positive and negative judicial experiences, and explain specific investigative and prosecutorial techniques used in these cases.
Vance stellt in dem Science-Fiction-Roman die Theorie auf, dass die Art und das Verhalten eines Volkes von seiner Sprache nicht nur beeinflusst ist, sondern darauf beruht. Sicherlich (noch immer) interessant als leichte Diskussionsbasis für Psycholinguistiker (und ob es nicht vielleicht vice versa ist), aber auch so dem Thema entsprechend gut und spannend formuliert.
At a security conference recently, the moderator asked the panel of distinguished cybersecurity leaders what their nightmare scenario was. The answers were the predictable array of large-scale attacks: against our communications infrastructure, against the power grid, against the financial system, in combination with a physical attack.
I didn't get to give my answer until the afternoon, which was: "My nightmare scenario is that people keep talking about their nightmare scenarios."
Two events centered on New York City separated by five days demonstrated the end of one phase of terrorism and the pending arrival of the next. The failed car-bombing in Times square and the dizzying stock market crash less than a week later mark the book ends of terrorist eras.
Bei dem Crash hatte ich mich auch nach möglichen Ursachen gefragt und in die Richtung gedacht, aber nicht so schön elaboriert wie Roderick Jones.
After 40 years, the United States' war on drugs has cost $1 trillion and hundreds of thousands of lives, and for what? Drug use is rampant and violence even more brutal and widespread. Even U.S. drug czar Gil Kerlikowske concedes the strategy hasn't worked.
Wie al-Dschasira berichtet, soll das irakische Verteidigungsministerium nun planen, was auch das US-Militär gerne praktiziert hat, um unruhige Städte zu befrieden: Angeblich will man um die 5-6-Millionen-Stadt eine Sicherheitsmauer bauen, um Aufständische daran zu hindern, in die Hauptstadt zu gelangen, die wieder zum Ziel von Anschlägen geworden ist.
Top military officials have continued to rely on a secret network of private spies who have produced hundreds of reports from deep inside Afghanistan and Pakistan, according to American officials and businessmen, despite concerns among some in the military about the legality of the operation.
Earlier this year, government officials admitted that the military had sent a group of former Central Intelligence Agency officers and retired Special Operations troops into the region to collect information — some of which was used to track and kill people suspected of being militants. Many portrayed it as a rogue operation that had been hastily shut down once an investigation began.
But interviews with more than a dozen current and former government officials and businessmen, and an examination of government documents, tell a different a story. Not only are the networks still operating, their detailed reports on subjects like the workings of the Taliban leadership in Pakistan and the movements of enemy fighters in southern Afghanistan are also submitted almost daily to top commanders and have become an important source of intelligence.
Zwar keine Ringe, aber bekannte Informationszulieferer sind SITE und IntelCenter.
When the Conficker computer “worm” was unleashed on the world in November 2008, cyber-security experts didn’t know what to make of it. It infiltrated millions of computers around the globe. It constantly checks in with its unknown creators. It uses an encryption code so sophisticated that only a very few people could have deployed it. For the first time ever, the cyber-security elites of the world have joined forces in a high-tech game of cops and robbers, trying to find Conficker’s creators and defeat them. The cops are failing. And now the worm lies there, waiting…
Eines der für viele in den USA aufgewachsenen Intellektuellen der Neuzeit prägendsten Bücher, gipfelt in diesem der Rand'sche Objektivismus. Literarisch nicht unbedingt ein Meisterwerk, mit durchaus interessanten aber zu vereinfachten philosophischen und (ich-bezogenen) gesellschaftlichen und daraus resultierenden moralischen Prinzipien - aber auch fragwürdigen ästhetischen Idealen. Unablässig in der amerikanischen Diskussion rund um Firmen(kultur), Ethik und Libertarianismus.
Nach einem Kommentar im Bender-Blog über die Web-Kommunikationsfähigkeiten der Bundeswehr habe ich aus Interesse einen ganz kurzen (grundsätzlichen) Fragenkatalog zu den genutzten Web-Technologien und öffentlichen Informationsmöglichkeiten bei unseren Nachrichtendiensten zusammengestellt und beim BKA, bei der Bundeswehr, beim BND und beim Verfassungsschutz abgearbeitet:
Die Seite des BKA nutzt nicht-validierendes HTML 4, Frames und ISO 8859-1 als Codierung. Wie da zu erwarten gibt es auch keinen Feed. In einem Frameset gibt es folgende Presse-Funktionen:
Kontakt
Pressemitteilungen (Text)
Pressearchiv
Hintergrundinformationen
Fotogalerie
Zugutehalten kann man der Website, dass es eine umfangreiche Liste an externen Links gibt. Dass das BKA kein Paradebeispiel an Transparenz sein würde (Nachrichten dürfen von Suchmaschinen zwar gecrawlt, aber nicht indiziert werden; keine offensichtlichen permalinks), war fast zu erwarten; dass es bei seinem Web-Auftritt technisch und kommunikativ allerdings schon die Jahrtausendwende verpasst hat, erstaunt schon ein wenig.
Bundeswehr
Die Website der Bundeswehr nutzt nicht-validierendes XHTML. Da kann man allerdings schon fast einen Feed erwarten, den es dann auch gibt. Auch mit schöner Erklärung – und dem Hinweis, dass das im Intranet nicht funktionieren würde, da dort überwiegend der Internet Explorer 6 eingesetzt würde (ich hoffe im Felde sind die Soldaten besser ausgerüstet).
Es gibt einen sehr umfangreichen Service-Bereich (unter anderem mit einem (nichtverlinkten) Bereich zum Presseportal, Medien-Tipps oder dem Tourplan der Bigband), und einem gesonderten Multimedia-Archiv.
BND
Die Online-Präsenz des BND wartet mit ebenfalls nicht-validierendem XHTML auf. Trotz so fast schon fortschrittlicher Technik gibt es keinen Feed. Dafür schon auf der Startseite einen Link zu Hintergrundbildern für den Desktop.
Im Pressebereich findet sich fast nur Web-untaugliches Material – PDFs (Zahlen bei Veröffentlichung dieses Eintrages:
Auch hier gilt: nicht-validierendes HTML 4 und keine Feeds, dafür gibt es auf der Startseite eine "persönliche" Begrüßung und zwei Telefonlinks (!) auf arabisch und türkisch angeboten, sowie einstellbare visuelle Optionen.
Zum Pressematerial: Es gibt Publikationen (acht PDFs, zwei CDs), und folgende Presseinformationen:
Ansehenswert wären vielleicht noch das ZKA und der MAD (als Teil der Bundeswehr - hat der noch immer MAD - der bessere Weg als Kontakt-Slogan und eine E-Mail-Adresse bei T-Online?) außen vor gelassen.
Insgesamt – wie zu erwarten – bedient sich keiner der Dienste z.B. eines social media newsrooms. Mit Abstand am fortschrittlichsten, was bei der offensiven Personalpolitik aber auch nicht wirklich verwundert, ist die Website der Bundeswehr. Die anderen Seiten sind damit zwar im Internet, aber sie sind nicht Internet, wie es sein kann, und in diesem Kontext sein sollte.
Sich mit etwaigen Strategien zu beschäftigen, und auch nachzufragen, steht auf meiner zu-erarbeitenden-Einträge-Liste. Bis dahin scrape ich mit eigenen Tools.
As usual, I'm a bit late to this discussion on Kilcullen, Boyd and Afghanistan Zenpundit started. However, one interesting aspect is the conceptual linkage made here with the theory of state-building and COIN. This is interesting primarily because of the contrast between state-building and the newer concept of “nation-building.”
In das Thema COIN arbeite ich mich gerade noch ein. Von daher bin ich nicht nur spät dran, sondern auch mit bescheidenem Wissen ausgestattet. Noch! Interessant jedenfalls ist die deutsche Bezeichnung Insurrektion (bzw. Insurrektionskrieg), die – so Wikipedia – in der deutschen Sprache nicht mehr geläufig ist. Das Thema wohl schon.
Most of us don’t realize it, but artificial intelligence has invaded medicine. Smart software is now poised to assist doctors with diagnosing conditions and selecting treatments. And despite economic concerns and misguided assumptions about computer error, the medical field has much to gain by allowing this friendly technological takeover. For a better part of the last century, misdiagnosis has plagued the industry with no improvement.
Der Artikel ist ein wenig übereuphorisch, greift aber eine interessante Entwicklung auf. Das Thema ist auf meiner “mal genauer recherchieren”-Liste.
Kürzen würde Gates auch gerne auch bei den privaten Auftragnehmern, die dem Pentagon immer teurer kommen. Überdies sei die Bürokratie des Pentagon zu aufgebläht, was das Militär nicht nur schwerfällig macht, sondern auch unnötig teuer. Sie mache 40 Prozent des Budgets aus. Auch die Hierarchie mit ihren vielen ineinander geschachtelten Entscheidungsebenen und oft parallelen Funktionen habe sich zu stark aufgebläht und sei der Zeit nicht mehr angemessen. Vom jetzt 550 Milliarden Dollar großen Haushalt will Gates jährlich 10-15 Milliarden bei der Bürokratie einsparen und das Geld für die Einsätze im Irak und Afghanistan sowie zur Modernisierung von Waffensystemen zu verwenden.
220 Milliarden Dollar nur für die Bürokratie des Militärs. Ein Vergleich (nicht ganz passend): der deutsche Staat hat 2009 ungefähr 140 Milliarden Euro für seine gesamte Bürokratie ausgegeben. Der Haushalt für die Bundeswehr betrug 31 Milliarden Euro. (Quelle: Wikipedia.)
Science can, in principle, help us understand what we should do and should want – and, perforce, what other people should do and want in order to live the best lives possible.
Arthur C. Clarke: Die größte Tragödie in der gesamten Geschichte der Menschheit ist vielleicht die Entführung der Moral durch die Religion.
Schon der Weg zu dem Buch ist für jeden, der sich mit dem Internet nicht nur als Berieselungs- und Einkaufs- sondern auch gesellschaftlicher und geschäftlicher Plattform (und seinen entsprechenden Abhängigkeiten) beschäftigt, interessant: Ausgehend vom Cluetrain Manifesto entwarf Autorin Tara Hunt das “post-cluetrain” Pinko Marketing, um dann in Whuffie Factor die von Cory Doctorow in Down And Out In The Magic Kingdom benutzte Währung Whuffie (eine Art manifestiertes soziales Kapital) als abstrahiertes Konzept aufzugreifen, wie man soziale Netzwerke nutzen kann, um eine Firma aufzubauen: mit Authenzität, Zuhören, Engagement und Vertrauen. Dabei ist das Buch keine weitere Marketing-Anleitung – es erklärt, dass es nicht hilft, einfach Geld in ein Unternehmen zu pumpen, sondern dass es eben das soziale Kapital sei, dass das monetäre Kapital wachsen lasse. Besonders lesenswert für alle, die das Internet auch als geschäftliche Chance und nicht als Feind begreifen.
In reality, we don't need to develop a new set of fancy all-powerful weaponry to secure cyberspace. In most cases the threats are the same as they were 20 years ago; we still need to patch security flaws, update anti-virus databases and ban suspicious users from our sites. It's human nature, not the Internet, that we need to conquer and re-engineer to feel more secure. But it's through rational deliberation, not fear-mongering, that we can devise policies that will accomplish this.
Jedem Menschen, der sich sich wünscht, etwas aus sich heraus zu erschaffen / zu vollenden / überhaupt damit anzufangen, aber es nicht tut, an Prokrastination oder Ängsten und anderen Ausreden leidet, sei dieses Buch unbedingt ans Herz gelegt. Zwar gibt es viele Bücher zu dem Thema, wie zum Beispiel Wie ich die Dinge erledigt kriege (David Allen), die inhaltlich bestimmt allesamt zutreffend sind – aber einfach nicht treffen. The War Of Art trifft (und damit auch kurz schmerzt), weil es nicht rationalisiert, sondern exakt das Gefühl erfasst und uns vor Augen führt, das uns davon abhält, eben das zu tun, was wir doch so gerne machen würden. Vielleicht mag die offensichtliche (auch stilistische) Analogie zu Sūnzǐs Die Kunst des Krieges zu martialisch erscheinen; wenn man aber dieses Gefühl, diesen Widerstand als einen die Existenz bedrohenden Feind begreift, gilt es ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen. Dabei wird nach Höherem – der Profession – gestrebt. Auch wenn Pressfield dazu in der zweiten Hälfte des Buches ins göttliche gleitet und (nicht nur) auf diese Weise Dinge herleitet, ist es für mich als rationalen Menschen dennoch erstaunlicherweise nicht Ablehnung erzeugend. Anders: es funktioniert. (Vielleicht denke ich zuviel.)
IEDs (in dem Artikel ist die Abkürzung leider falsch erklärt – werft doch mal ein Blick in mein Glossar…) hatten mich überhaupt erst auf das Thema “Sicherheit” (im Kontext von Netzwerken) gebracht: Ich lauschte einem Twitter-Dialog zwischen Tim O'Reilly und John Robb, und dachte, es wäre von Kartoffelkanonen die Rede gewesen.
Update: Mittlerweile sind die Abkürzungen korrigiert worden.
Why has cultural knowledge suddenly become such an imperative? Primarily because traditional methods of warfighting have proven inadequate in Iraq and Afghanistan. U.S. technology, training, and doctrine designed to counter the Soviet threat are not designed for low-intensity counterinsurgency operations where civilians mingle freely with combatants in complex urban terrain.
Jihadists have flocked to YouTube to spread their propaganda. One of those clips, released last week, appeared to take credit for the Times Square bombing attempt — before Faisal Shahzad tried to ignite his SUV. The video may have been a vital clue for investigators. But does YouTube and its corporate parent, Google, have an obligation to block these videos before they’re seen?
Warum nicht, wenn direkt das ganze Material der christlichen Fundis mit verschwindet, der Waffen-Fundis, der Öko-Fundis, der Polit-Fundis, und überhaupt jedem, der nicht die “richtige” Meinung hat. Wie passend der Vergleich, “dass das Problem über Nacht halbiert wäre, wenn Google / YouTube sich nur halb so sehr dafür interessieren würde wie für Piraterie”. Tut Google nicht, das tun die Medienkonzerne. Noch ein proxy war.
And this is where he brings in the key questions: Do transhumanists hold a set of beliefs that effectively offer an alternative to traditional religions? And if so, is that necessarily a bad thing?
Naheliegend. “Religion heute ist Wissenschaft von gestern.”
Bei Clarke, der seit 1973 mit der US-Regierung arbeitet – ehemals im Office of the Secretary of Defense, dann in Bereichen wie nationale Sicherheit, Anti-Terror und Militär – kann man davon ausgehen, dass er nicht bloß einfach über das gelesen hat, worüber er schon geschrieben hat, ob Sachbuch oder Fiktion. Umso interessanter ist es, wie “so jemand” sich Gedanken um die Zukunft macht. In Breakpoint nähert er sich dabei der Singularität: wie Wissenschaft den Mensch neu erschaffen und erweitern wird, und Gen-Forschung so ein empfindungsfähiges Computerprogramm schafft, dass global vernetzt sein wird. Kein gewöhnliches Sci-Fi-Buch, aber eben auch keines für jeden.
Pentagon-backed scientists aim to create a human-like machine, at some point. But they are starting out with the goal of crafting artificial intelligence on the level of a cat's brain. Still there are vast challenges.
Endlich Katzen-content! Der Fokus in dem Artikel liegt allerdings mehr auf dem (nicht-)Zusammenhang von Größe und Intelligenz.
Eines dieser Bücher, bei denen, wenn sie bloß im Kern nur zum Teil schon wahr sein sollten, man sich denkt, dass das doch nicht wahr sein darf: John Perkins, ehemaliger “chief economist” bei einer Bostoner Consulting-Firma, berichtet in diesem Buch, wie er 10 Jahre lang für amerikanische Geheimdienste und multinationale Großunternehmen diverse ausländische Staatschefs vornehmlich der dritten Welt dazu “überredet” hat, der amerikanischen Außenpolitik gegenüber wohlgesonnen zu sein und lukrative Aufträge an amerikanische Unternehmen auszuschreiben. Sehr spannend.